Nachhaltiger Einkauf
"Bei allem, was man tut, das Ende zu bedenken, das ist Nachhaltigkeit."
Eric Schweitzer

 

Fortbewegung

In der Zukunft werden energieeffiziente Fahrzeuge immer bedeutungsvoller. Je weniger ein Wagen verbraucht, desto niedriger ist der CO2- und Schadstoffausstoß.

Tipps
  • Entscheiden Sie sich beim Autokauf auf ein sparsames und umweltfreundliches Modell. Unter VCD (www.vcd.org) und www.besser-autokaufen.de finden Sie hierzu weitere Informationen.
  • Wählen Sie ein Auto, welches Ihren mobilen Bedürfnissen entspicht. Das heißt, kaufen Sie kein geräumiges Familienauto, wenn auch ein kleiner Stadtflitzer genügt.
  • Informieren Sie sich für einen „nachhaltigen“ Kauf über: Motor, Treibstoff (Verbrauch, gemessen an der Menge CO2, die pro gefahrenen Kilometer freigesetzt wird) und den Schadstoffausstoß.
  • Die gesetzliche CO2-Begrenzung wird kommen. Ab 2012 sollen in der EU verkaufte und zugelassene Autos maximal unter 120 Gramm CO2/pro Kilometer ausstoßen.
  • Achten Sie beim Kauf auf die Schadstoffklasse 4. So entkommen Sie künftigen Fahrverboten.
  • Wählen Sie Hybrid-Modelle. Gerade im Stadtverkehr, bei „Stop-and-Go“ verbrauchen sie sehr wenig. Hybridantriebe sind eine Kombination aus Elektro- und Benzinmotor. Die beim Bremsen entstehende Energie wird in der Regel für die Aufladung des Akkus zurückgewonnen. Somit kann bis zu 50 Prozent Sprit gespart werden. Bislang gibt es davon aber nur wengie Modelle, die ziemlich teuer sind.
  • Eine gute Alternative bietet Erdgas. Erdgas ist schadstoffarm, daher umweltfreundlich und vor allem günstig. Bis 2018 ist es steuerermäßigt und zurzeit um die Hälfte günstiger als Benzin. Der CO2-Ausstoß beträgt ein Viertel weniger als bei Benzinern und kann durch die Beimischung von Biogas noch weiter optimiert werden. Eine Umrüstung wird vom Verkehrsclub Deutschland nicht empfohlen, es gibt aber bereits zahlreiche Modelle. Die ca. 750 Zapfsäulen findet man allerdings fast nur in Ballungsräumen.
  • Als alternativer Treibstoff ist der Elektrische Strom ein absolutes Hype-Thema, das mit Vorsicht zu genießen ist. Automobilhersteller arbeiten intensiv an der Entwicklung eines entsprechenden Konzepts, allerdings besteht ein Problem die entsprechenden Fahrzeugkomponenten mit Elektromotoren auszustatten, weil sie dafür zu schwer sind. Das heißt die Elektroautos müssen leichter werden. Ein größeres Problem stellt die Speicherung der Energien in den Akkus dar. Die bisher entwickelten Serienmodelle haben nur eine kurze Reichweite und die Batterien müssen lange aufgeladen werden. Ein Elektroauto wird jedoch erst klimafreundlich, wenn auch der Strom regenerativ gewonnen wird. Kommt der Strom von Kohle- oder Atomkraftwerken bietet das Elektroauto keine umweltfreundliche Alternative. Als Kleinwagen ist der „Mitsubishi Elektroauto iEV“ mit 130 km/h Spitze und 160 km Reichweite ausreichennd. Mehr Informationen http://auto.pege.org/2007-iaa-2/mitsubishi-elektroauto-iev.htm
  • Sonderausstattungen wie Klimaanlage und Standheizung erhöhen nicht nur den Kaufpreis, sondern führen auch zu mehr Spritverbrauch (bis zu 15%).
  • Bevorzugen Sie den Zug, den Bus, S- oder U-Bahn.
  • Probieren Sie Car-Sharing aus, zum Beispiel das DB Carsharing von der Deutschen Bahn www.dbcarsharing.de Für nähere Informationen für Alternative Antriebe für Automobile gibt es dieses Buch.



E-Bikes


„E-Bike“ auch „Elektrofahrrad“ genannt, ist ein Zweirad mit Elektroantrieb (Hybrid-Zweirad).

Es gibt diverse Arten elektrisierter Antriebe. Das Pedelec (Pedal Electric Cycle), unterstützt bei dem elektrischen Hilfsantrieb mit höchstens 250 Watt nur die Tretbewegung des Fahrers. Ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h schaltet sich der Zusatzantrieb des Elektrofahrrads ab. Ein Pedelec darf auf Radwegen gefahren werden und unterliegt keiner Helmpflicht.

Das E-Bike kann mit Hilfe eines Gasgriffs auch ohne Treten bewegt werden. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist 20 km/h. Rechtlich gesehen gilt ein E-Bike als Leichtmofa. Daher ist es versicherungspflichtig und bedarf einer Betriebserlaubnis.

Die S-Pedelecs stellen eine Mischform dar. Die „schnellen“ Pedelecs dürfen eine Leistung von bis zu 500 Watt und eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h haben. Wie auch beim normalen Pedelec unterstützt der Motor nur bei gleichzeitigem Treten des Fahrers. Das S-Pedelec benötigt wie auch das E-Bike eine Betriebserlaubnis und ist versicherungspflichtig. Des Weiteren muss der Fahrer eine Fahrerlaubnis der Klasse M vorweisen. Für S-Pedelecs und E-Bikes besteht keine Helmpflicht. Bei den Batterien werden unterschiedliche Typen verwendet.

Lithium-Batterien sind leicht und können auch wochenlang ruhen. Neben der hohen Lebensdauer ermöglichen sie eine schnelle Aufladung. Nickel-Metallhydrid-Batterien sind umweltfreundlich, allerdings haben sie nur eine geringe Lebensdauer und eine hohe Selbstentladung. Nickel-Cadmium-Batterien sollten vermieden werden. Sie sind zwar langlebig, enhalten aber giftige Schwermetalle und neigen zu hoher Selbstenladung. Blei-Batterien sollten überhaupt nicht mehr angeboten werden.

Achten Sie beim Rad-Kauf auf die Garantiezeit der Batterie. Die Lebensdauer der Batterie sollte mindestens 2 Jahre betragen.

Quelle: www.utopia.de

 

 

 



Hier kommen Sie auf unsere Facebook Seite !