Nachhaltiger Einkauf

Nachhaltige Energiegewinnung

Die Welt braucht durch die rasante Weiterentwicklung der Technologie und Wirtschaft immer mehr Energie. Ohne Strom würde unser heutiges Alltagsleben nicht funktionieren.

Über Jahrzehnte hat sich die Welt dabei auf fossile Energieträger verlassen. Diese sind verhältnismäßig leicht zu fördern und haben oft einen hohen Brennwert bzw. Energiegehalt. Die wichtigsten fossilen Brennstoffe sind:

  • Braunkohle
  • Erdöl
  • Erdgas
  • Uran

Heute verlässt man sich hauptsächlich auf diese Energieträger. Sie bieten einige Vorteile. Braunkohle liegt beispielsweise dicht unter der Erdoberfläche und lässt sich daher leicht abbauen. Öl ist wegen der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und dem sehr hohen Wirkungsgrad am meisten genutzt. Erdgas ist das umweltfreundlichste der fossilen Energieträger, da es nahezu ohne Rückstände verbrennt. Uran hat einen extrem hohen Wirkungsgrad, ist jedoch insbesondere nach Katastrophen wie Hiroshima als Energieträger massiv unter Kritik.

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Bildquelle: pixabay

Die fossilen Brennstoffe sind momentan noch in ausreichender Form auf der Welt verfügbar. Doch das wird sich noch in diesem Jahrhundert ändern. Da der Verbrauch dieser Energieträger von Tag zu Tag steigt und die Ressourcen endlich sind stößt die Welt in relativ naher Zukunft auf ein Energieversorgungsproblem. Weitere Informationen und Diagramme hierzu finden Sie auf: http://www.muenchner-wissenschaftstage.de/2010/upload/download/Cramer_Fossile_Energietraeger.pdf

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten erneuerbare Energie zu gewinnen. Die momentan wichtigsten Formen sind dabei:

  • Solarenergie
  • Bioenergie
  • Wasserkraft
  • Windenergie

In Deutschland kommt heute etwa 11% der verbrauchten Energie aus erneuerbaren Energiequellen. Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema: https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/E/energiestatistiken-grafiken

Bioenergie in Form von Biomasse und Biokraftstoffe liefert hierbei mehr als die Hälfte der verbrauchten Energie. Die Windkraft mit nur 1,6 % Anteil an der Gesamtenergie macht nur einen sehr geringen Anteil an der Stromversorgung aus. Gerade in diesem Bereich ändert sich jedoch viel. Im Ostalbkreis werden beispielsweise zahlreiche neue Windkraftanlagen gebaut. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie nur bei Wind Strom liefern können. Außerdem gibt es im Tagesverlauf Spitzen beim Stromverbrauch, die durch Windkraft nur schwer abgedeckt werden kann.

Die restlichen erneuerbaren Energien machen mit insgesamt ca. 3 % auch nur einen sehr geringen Teil am Energieverbrauch aus. Hier besteht viel Verbesserungs- und Entwicklungspotential.

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